MRCT · Institut für Computertomographie und Kernspintomographie
DBT · Diagnostisches Brustzentrum Tempelhof
Radiologische Gemeinschaftspraxis
Mariendorfer Damm 26
12109 Berlin-Tempelhof
Dr. med. Jörg Büsselberg · Andreas Gierke
Dipl. Med. Jacqueline Jank
e · Dr. med. Ulf Weyrauch
Ärzte für Diagnostische Radiologie / Radiologie
 
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Häufige Fragen

Was heißt eigentlich MR / MRT ?

Ein Kernspintomograph, oft nur kurz MRT oder MR genannt (für magnetic resonance tomograph) ist ein Gerät zur Herstellung von überlagerungsfreien Schnittbildern mit beliebiger Orientierung aus allen Bereichen des Körpers. Bei dieser Untersuchungstechnik werden keine Röntgenstrahlen eingesetzt sondern die Bilder werden aus elektromagnetischen Signalen berechnet, die aus der Wechselwirkung von Atomkernen in einem starken Magnetfeld resultieren.
Das Prinzip der Magnetresonanz bzw. Kernspinresonanz wurde von den Physikern F. Bloch und G. M. Purcell schon im Jahre 1946 entdeckt, für ihre Forschungstätigkeit erhielten die beiden Wissenschaftler 1953 den Nobelpreis.


Ist eine Kernspin-Untersuchung schädlich ?

Die Kernspin-Untersuchungstechnik ist zwar immer noch eine relativ junge Methode, man kann jedoch mittlerweile auf ca. 20 Jahre Erfahrung zurückgreifen. Bei einer Kernspin-Tomographie wirken elektromagnetische Wellen auf den menschlichen Körper ein, jedoch wählt man in der Medizin den Energie-Level so gering, dass Schädigungen nach dem derzeitigen Kenntnisstand nicht eintreten und bei korrekter Durchführung der Untersuchung bis heute auch nicht bekannt sind.


Warum muss denn die "Röhre" so eng sein ?

Die Bildqualität hängt in hohem Maße von der Homogenität (Gleichmäßigkeit) des Magnetfeldes im Untersuchungstunnel ab. Je weiter der Tunnel ist, desto schwieriger ist es, im Innern ein ausreichend homogenes Magnetfeld herzustellen. Durch aufwendige Bauelemente, die die Homogenität verbessern, versuchen die Hersteller von MR-Geräten einen möglichst guten Kompromiss zwischen Patientenkomfort (weiter Tunnel) und Bildqualität (hohe Homogenität) zu erreichen. Das ideale offene Gerät mit optimaler Bildgebung gibt es heute leider noch nicht, da die physikalischen Gesetzte bisher nicht "überlistet" werden konnten.


Bei dieser Untersuchung muss man oft lange warten. Kann man die Termine nicht besser planen ?

Eine absolut berechtigte Frage. Wir geben uns Mühe, allen Bedürfnissen gerecht zu werden. Wie Sie schon oben gelesen haben, gibt es zu jeder Untersuchung gewisse Unwägbarkeiten. Patienten mit Platzangst erfordern von uns oft zusätzliche Aufmerksamkeit und Zeit. Ferner ergibt sich der genaue, von einer gezielten Fragestellung abhängige Untersuchungsaufwand meistens erst in unserer Praxis aus dem Überweisungsschein und aus der Beantwortung unseres Fragebogens. Unser Stil ist es nicht, nur zur Einhaltung der Termine wichtige diagnostische Fragen offen zu lassen. Außerdem ist es für uns selbstverständlich, dass wir akute Notfälle bevorzugt untersuchen und bei Bedarf auch in unseren Terminplan einschieben.

Leider kommt es ab und an zu Wartezeiten für unsere Kernspin-Patienten. Wir versuchen diese zu minimieren so gut es geht. Noch wichtiger ist für uns auch in Ihrem Interesse, dass die Untersuchungen optimal sowie korrekt und vollständig durchgeführt werden. Niemand in unserer Praxis lässt Patienten absichtlich lange warten. Je länger Ihre Wartezeit, desto größer ist auch der "Stress" auf Seiten unserer Mitarbeiter/innen, weil wir Ihnen Wartezeiten zumuten müssen, die Ihre Laune nicht gerade verbessern.

Wenn bei Ihnen eine MR-Untersuchung vorgesehen ist, so bitten wir sie deshalb vorab für Ihr Verständnis für eventuell auftretende Wartezeiten.


Wie verläuft eine MR-Untersuchung ?

In unserem radiolog. Institut erhält jeder MR-Patient bei der Annahme in der Anmeldung zunächst einen Aufklärungsbogen bzw. einen Fragebogen zu seiner aktuellen Symptomatik und den persönlichen Besonderheiten. Wenn die Patienten aus dem Wartebereich zur Untersuchung aufgerufen werden, fragen unsere Assistentinnen in der Regel die wichtigsten Aspekte noch einmal mündlich ab. Sollten noch Fragen offen geblieben sein, werden die Assistentinnen oder ggf. auch der zuständige Arzt diese bestmöglich beantworten. Die Patienten werden dann in den Umkleidekabinen gebeten, alle Metallteile (Uhr, Schmuck, Hörgerät, Insulinpumpe, Hosenträger, Gürtelschnalle und ggf. auch die Zahnprothese) abzulegen. Erst dann kann der Untersuchungsraum mit dem MR-Gerät betreten werden.

Hier wird der Patient auf einer Liege positioniert und je nach dem zu untersuchenden Körperbereich gelagert und vorbereitet. Je nach Art der Untersuchung und Körperregion wird häufig noch eine spezielle Spule ("Antenne") um den zu untersuchenden Körperbereich angebracht. Eine Kopfspule z.B. hat eine entfernte Ähnlichkeit mit einem zu groß geratenen Motorradhelm.

Oft ist es nötig, eine Verweilkanüle als venösen Zugang anzulegen, damit später Kontrastmittel appliziert werden kann, ohne die Untersuchung zu unterbrechen. Selten und nur bei Bedarf verabreichen wir den Patienten nach Rücksprache ein Beruhigungsmittel.

Dann wird der Patient in den Untersuchungstunnel des Gerätes, wo das Magnetfeld am homogensten ist, hinein gefahren. Immer wieder hören wir "Schauergeschichten" von der schrecklichen "Röhre". Jedoch: der Untersuchungstunnel ist auf beiden Seiten geöffnet, er ist innen beleuchtet und wird gut durchlüftet. Per Fernsehkamera wird der Patient zu jedem Zeitpunkt der Untersuchung überwacht. Die Patienten halten eine Art Klingelknopf in der Hand, mit dem sie sich bemerkbar machen können. Außerdem gibt es zwischen dem Patienten und der Assistentin eine Sprechanlage.

Während der Mess-Sequenzen macht das MR-Gerät Geräusche. Abhängig von der jeweiligen Sequenz ist das ein sonores Brummen bis zu einem lauten Klopfen. Meistens wird das Geräusch nur kurz als unangenehm empfunden und dann aufgrund seiner Monotonie gar nicht mehr wesentlich wahrgenommen. Unsere Patienten erhalten vor der Untersuchung Ohrstöpsel bzw. einen Kopfhörer. Wir haben allerdings auch schon erlebt, dass Patienten während der Untersuchung eingeschlafen sind. Wenn die Untersuchung beendet ist, wird der Patient von einer Assistentin wieder aus dem Gerät herausgefahren.

Besonders wichtig ist, dass die Patienten während der gesamten Untersuchungszeit möglichst still liegen. Eine kleine Bewegung, ein kurzes Kratzen oder ein Zurechtlegen während einer Mess-Sequenz kann die bei dieser Sequenz berechneten Bilddaten unbrauchbar machen. Meist muss dann die gesamte Messung wiederholt werden. Das kostet Zeit, die der Patient länger im Gerät liegen muss. Leider müssen dadurch auch die nachfolgenden Patienten länger warten.

 

 
 
 
  Sprechzeiten:
Mo. - Fr. 8.00 - 18.00 Uhr
nach Terminvereinbarung
     
 
Dr. med. Jörg Büsselberg · Andreas Gierke · Dipl. Med. Jacqueline Janke · Dr. med. Ulf Weyrauch
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Tel. (030) - 705 500 900