MRCT · Institut für Computertomographie und Kernspintomographie
DBT · Diagnostisches Brustzentrum Tempelhof
Radiologische Gemeinschaftspraxis
Mariendorfer Damm 26
12109 Berlin-Tempelhof
Dr. med. Jörg Büsselberg · Andreas Gierke
Dipl. Med. Jacqueline Jank
e · Dr. med. Ulf Weyrauch
Ärzte für Diagnostische Radiologie / Radiologie
 
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Merkblatt Computertomographie (CT)

Sehr geehrte Patientin, sehr geehrter Patient,

Sie sind von Ihrem Arzt zur Durchführung einer Computertomographie (CT) überwiesen worden.

Untersuchungen der Wirbelsäule / Bandscheiben, der Nasennebenhöhlen oder Felsenbeine sowie der Knochen oder Gelenke erfolgen in der Regel ohne Kontrastmittel.

Für Computertomographien folgender Körperregionen ist in Abhängigkeit von der Fragestellung im allgemeinen die intravenöse Gabe eines jodhaltigen Kontrastmittels erforderlich, das die diagnostische Aussagekraft durch Kontrastierung der Gefäße und krankhafter Veränderungen der Organe erhöht und in der Regel sehr gut vertragen sowie über die Nieren wieder ausgeschieden wird.

  • Kopf / Gehirn

  • Hals

  • Thorax / Lunge

  • Oberbauch, Abdomen (Bauch), Becken

Bei Computertomographien des Bauchraums (Oberbauch, Abdomen, Becken) wird zusätzlich ein orales barium- oder jodhaltiges Kontrastmittel zur Darstellung des Magen-Darm-Traktes verabreicht, das in der letzten Stunde vor der Untersuchung in unserer Praxis getrunken wird. Der Patient soll daher für solche Untersuchungen nüchtern und eine Stunde vor dem Untersuchungsbeginn in unsere Praxis kommen.

Vor einer CT muss grundsätzlich eine Schwangerschaft ausgeschlossen werden. Ein jodhaltiges Kontrastmittel darf bei einer bekannten Jodallergie oder einer Überfunktion der Schilddrüse (Hyperthyreose) nicht verabreicht werden. Eine weitere Kontraindikation gegen intravenöse jodhaltige Kontrastmittel besteht in einer relevanten Nierenfunktionsstörung mit erhöhten Kreatininwerten, ferner bei einem Plasmozytom und Phäocromozytom. Orale Metformin-haltige Antidiabetika müssen 2 Tage vorher abgesetzt werden, ferner muß die Nierenfunktion engmaschig kontrolliert werden.

Intravenöse Kontrastmittel werden über eine Verweilkanüle aus Kunststoff und mit einem Hochdruckinjektor verabreicht. Die Verweilkanüle wird in der Regel in der Ellenbeuge platziert und verbleibt nach der Kontrastmittelgabe noch gute 15 Minuten in der Vene, um für den Fall einer verzögerten allergischen Reaktion einen Zugang für eine medikamentöse Behandlung zu haben. Wurde alles gut vertragen, wird nach einer ¼-Stunde die Verweilkanüle entfernt, und die Patienten können unsere Praxis verlassen.

Die ärztliche Interpretation der angefertigten Bilder ist manchmal zeitaufwendig. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen unmittelbar nach der Untersuchung nicht immer sofort eine detaillierte Auskunft über das Ergebnis geben können. Der endgültige schriftliche Befund wird idR. noch am gleichen Tag per Fax an Ihren zuweisenden Arzt gesendet, die Aufnahmen können am nächsten Tag abgeholt werden.

Vielen Dank für Ihre Mitarbeit und Ihr Verständnis

Dr. med. Jörg Büsselberg & Andreas Gierke


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nach Terminvereinbarung
     
 
Dr. med. Jörg Büsselberg · Andreas Gierke · Dipl. Med. Jacqueline Janke · Dr. med. Ulf Weyrauch
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