MRCT · Institut für Computertomographie und Kernspintomographie
DBT · Diagnostisches Brustzentrum Tempelhof
Radiologische Gemeinschaftspraxis
Mariendorfer Damm 26
12109 Berlin-Tempelhof
Dr. med. Jörg Büsselberg · Andreas Gierke
Dipl. Med. Jacqueline Jank
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Ärzte für Diagnostische Radiologie / Radiologie
 
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Osteoporose - Information

Osteoporose ist eine schleichende progressive Erkrankung, die heute behandelbar ist. Ihre Spätfolgen sind Knochenbrüche, die meistens die Wirbelkörper und den Oberschenkelhals betreffen. Wirbelkörperbrüche treten bei Osteoporose häufig ohne einen adäquaten Unfall auf, z.B. durch das Anheben leichter Gegenstände. Sie führen meistens zu akuten Rückenschmerzen. Auch eine Abnahme der Körpergröße im Alter um mehrere Zentimeter ist ein Hinweis auf eine Osteoporose.

Über 50% der über 50-jährigen haben eine verminderte Knochendichte oder Osteoporose, Frauen doppelt so häufig wie Männer. Zusätzliche Risikofaktoren sind Diabetes mellitus, Cortisontherapie, Rauchen, Ovarektomie (entfernte Eierstöcke), Klimakterium, Medikamente bei Brust- u. Prostatakrebs, mangelnde Bewegung und auch eine familiäre Belastung.

Die verminderte Knochendichte (Osteopenie) und Osteoporose sind medikamentös behandelbar. Durch eine frühzeitige Behandlung kann das Risiko für Knochenbrüche deutlich reduziert werden, bei frühem Behandlungsbeginn ist sogar eine Heilung der Osteoporose möglich. Je früher die Behandlung begonnen wird, desto größer ist der Therapieerfolg. In jüngeren Jahren bzw. bei noch nicht manifester Osteoporose kommt der Prophylaxe eine entscheidende Beutung zu.

Voraussetzung ist das frühzeitige Erkennen der verminderten Knochendichte bevor die charakt. Knochenbrüche auftreten. Die einzige wissenschaftlich anerkannte Methode ist die Knochendichtemessung (Osteodensitometrie).

In unserer Praxis wenden wir die quantitative Computertomographie an, eine genaue und gut reproduzierbare Methode, mit der auch der Therapieerfolg durch regelmäßige Kontrollen beurteilt werden kann. Bei dieser Methode werden üblicherweise insges. 4 Schichtaufnahmen von 3 bis 4 Lenden- oder unteren Brustwirbelkörpern angefertigt, auf denen dann direkt die Knochendichte ("Kalziumgehalt") gemessen wird. Man erhält so einerseits einen absoluten Wert für die Knochendichte und zusätzlich den sog. T-Score, der den gemessenen Wert mit dem eines 30-jährigen gesunden Menschen vergleicht. Ein T-Score kleiner als -2,5 bedeutet eine behandlungsbedürftige Osteoporose, ein T-Score größer als -1 ist normal.

Leider ist die Knochendichtemessung (Osteodensitometrie, BMD) mit der quant. Computertomographie nicht im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen enthalten, so dass wir sie Ihnen als sog. individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) privat in Rechnung stellen. Das Honorar orientiert sich an der GOÄ (Gebührenordnung für Ärzte) und beträgt für Kassenpatienten € 35,45.

Bei Privatpatienten errechnet sich das Honorar nach der GOÄ (Gebührenordnung für Ärzte), es wird von den Privaten Krankenversicherungen erstattet.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir wegen des geringeren Verwaltungsaufwands nur Barzahlungen akzeptieren.

 

 

 
 
 
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nach Terminvereinbarung
     
 
Dr. med. Jörg Büsselberg · Andreas Gierke · Dipl. Med. Jacqueline Janke · Dr. med. Ulf Weyrauch
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